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Jenseits der Grenzen der Fotografie

In der August-Ausgabe 2026 von Point de mire wirft die Journalistin Irène Languin einen genaueren Blick auf Greifbar I von Wolfgang Tillmans, eines der herausragenden Werke unserer Sammlung zeitgenössischer Kunst. Anhand der Einblicke von Lionel Aeschlimann, Senior Managing Partner, beleuchtet der Artikel ein Werk, das die Grenzen der Fotografie erweitert und zugleich die langjährige Verbundenheit von Mirabaud mit der zeitgenössischen Kunst widerspiegelt.

Greifbar I entstand ohne Kamera und bricht mit den traditionellen Konventionen der Fotografie. Für das monumentale Fotogramm belichtete Wolfgang Tillmans lichtempfindliches Papier direkt und bearbeitete es anschliessend in der Dunkelkammer. So entstand eine abstrakte Komposition, in der Licht, Farbe und Textur der Fotografie eine beinahe malerische Qualität verleihen.

Das Werk ist heute in den Räumlichkeiten von Mirabaud in Barcelona zu sehen und gehört zu den rund 450 Werken unserer Kunstsammlung. Ohne Einschränkungen hinsichtlich Genre, Nationalität oder Medium verkörpert die Sammlung ein Verständnis von Kunst als Raum für Freiheit, Vielfalt und neue Perspektiven.

Für Lionel Aeschlimann reicht diese Offenheit weit über die Sammlung selbst hinaus. Indem Kunst uns dazu anregt, die Welt um uns herum zu hinterfragen und aus neuen Blickwinkeln zu betrachten, schafft sie Raum für den Dialog mit unseren Kundinnen und Kunden ebenso wie mit unseren Mitarbeitenden.

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