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SUI Sailing Awards: die besten Schweizer Segler haben die Ehre

Dona Bertarelli, Chris Rast, Nathalie Brugger und Matías Bühler, Nicolas Rolaz und Max Wallenberg, Dominique Hausser sowie das Projekt races.ch und der Verein Ocean Youth Sailing wurden heute Abend in Luzern im Rahmen der SUI Sailing Awards 2016 ausgezeichnet. Die Preise wurden von Swiss Sailing in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Skippers Segeln & Ozean verliehen.

Luzern, 19. November 2016 – Heute Abend wurden die besten Segler der Schweiz anlässlich der SUI Sailing Awards im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern gefeiert. Nach zwei aussergewöhnlichen Jahren für den helvetischen Segelsport wurden die folgenden Segler mit den SUI Sailing Awards ausgezeichnet: Dona Bertarelli (Female Sailor of the Year), Chris Rast (Male Sailor of the Year), Nathalie Brugger und Matías Bühler (Sailing Team of the Year), Nicolas Rolaz und Max Wallenberg (Junior Sailor of the Year) sowie Dominique Hausser (Special Award). Das Projekt races.ch wurde ebenfalls in der Kategorie Sailing Project of the Year prämiert, während der Verein Ocean Youth Sailing den erstmals verliehenen Public Award gewann. 

Die ausgezeichneten Segler dienen als Vorbild  

„Die Schweizer Segler sind hervorragend und extrem talentiert,“ erklärte Vincent Hagin, der Präsident des Schweizerischen Segelverbands und ausserdem Jurypräsident. „Die ausgezeichneten Leistungen spiegeln die hohe Qualität dieses Sports in unserem Land sowie auch seine ausserordentliche Vielseitigkeit und Exzellenz wider. Im Namen von Swiss Sailing bin ich sehr stolz, Zeuge dieser Leistungen gewesen zu sein und heute deren Urheber auszeichnen zu dürfen.“ Er betonte, dass die heute Abend ausgezeichneten Segler als Vorbilder dienen und mit ihren hervorragenden Leistungen zur Förderung des Segelsports nicht nur in der Schweiz, sondern auch auf internationaler Ebene beitragen: „Dank dieser hervorragenden Ergebnisse und Leistungen gewährleisten die Schweizer Segler, dass die Schweiz, obwohl sie ein Land ohne Zugang zum Meer ist, in der weltweiten Seglergemeinschaft als Segelnation mit aussergewöhnlichen Segelsportlern wahrgenommen wird.“

Anerkennung der erreichten Leistungen  

Die Jury der Swiss Sailing Awards bestand aus Vincent Hagin (Präsident von Swiss Sailing), Brice Lechevalier (Chefredakteur, Zeitschrift Skippers), Christian Scherrer (Schweizer Segler und Veteran des America’s Cup sowie des Volvo Ocean Race), Walter Ruegsegger (Fachjournalist) und Jean-Claude Ray (Direktor, Swiss Sailing). Die SUI Sailing Awards stellen die höchste Auszeichnung im Segelsport in der Schweiz dar; sie zeichnen Seglerinnen und Segler aus, die im Zeitraum vom 1.9.2014 bis zum 31.8.2016 aussergewöhnliche Leistungen erbracht haben.

SUI Sailing Awards 2016: die Gewinner

Female Sailor of the Year: Dona Bertarelli (Nyon/VD). Dona Bertarelli ist Mitbegründerin und Skipper des Rennstalls Spindrift Racing. Sie gehört dem Team an, das im vergangenen Winter unseren Planeten in weltweit zweitbester Zeit umsegelt hat. Sie ist die erste Schweizerin, die eine Nonstop-Weltumseglung vollendet hat, und unter den Weltumseglern ist sie die schnellste Frau. Der Preis für die Seglerin des Jahres wird gestiftet von Anonimo.  

Male Sailor of the Year: Chris Rast (Gunten/BE). Chris Rast gewann 2015 die Weltmeisterschaft in der Melges24-Klasse, nachdem er sich 2014 in der Moth-Klasse zur Spitze der europäischen Rangliste aufgeschwungen hatte. Er erreichte auch den siebten Platz bei den Weltmeisterschaften in der Moth-Klasse. 2016 gelangen ihm drei europäische Siege in der Melges20-Klasse und er brilliert regelmässig in der Mittelmeer-Serie der M32-Klasse (Mehrrumpf). Der Preis für den Segler des Jahres wird gestiftet von Anonimo. 

Sailing Team of the Year: Nathalie Brugger (Freiburg/FR) und Matías Bühler (Barcelona/ESP) Nathalie Brugger und Matías Bühler konnten sich bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 als Siebte platzieren und somit ein olympisches Diplom erobern. Mit der Auszeichnung werden dieses Ergebnis und der gesamte Weg dorthin belohnt, auf dem zahlreiche Podiumsplätze im Weltcup Akzente setzten. Der Preis für das Segelteam des Jahres wird gestiftet von Allianz. 

Junior Sailor of the Year: Nicolas Rolaz (Gilly/VD) und Max Wallenberg (Thônex/GE) Die jungen Segler vom Club Nautique de Morges beziehungsweise von der Société Nautique de Genève wurden beide in der Klasse Optimist Weltmeister, Nicolas Rolaz 2014 und Max Wallenberg 2016, und demonstrieren so die Kraft des Schweizer Nachwuchses. Ihre Weltmeistertitel zählen zu den grössten Leistungen, die im Schweizer Segelsport erreicht wurden. Der Preis für die Junioren des Jahres wird gestiftet von Mirabaud.

Sailing Project of the Year: races.ch (Bernex/GE) Der Verein Races.ch engagiert sich aktiv, um die Katamaranpraxis in der Schweiz zu fördern und weiterzuentwickeln, und zwar gleichermassen bei den Junioren wie bei den Erwachsenen. Er hat ausserdem das Ziel, die Segelclubs bei der Organisation der Regatten für alle Mehrrumpf-Typen zu unterstützen und einen Kalender der Regatten für Katamarane in der Schweiz und den angrenzenden Ländern zu erstellen. Der Preis für das Segelprojekt des Jahres wird gestiftet von Grand Hotel Park du Gstaad. 

Special Award: Dominique Hausser (Genf/GE) Dominique Hausser ist seit 2008 Mitglied des Zentralvorstands von Swiss Sailing und künftiger Leiter des Ressorts Regatta (ab dem 1. Januar 2017). Er verwirklichte seinen Lebenstraum, als er in diesem Jahr an der Clipper-Race-Regatta um die Welt teilnahm und diese gewann. Dominique Hausser ist Mitglied des Yacht Club Genève, verfügt über wertvolle Erfahrungen in diversen Bereichen des Segelsports und engagiert sich sehr für die Entwicklung des Segelsports in der Schweiz. Der Special Award wird gestiftet von Bucher+Walt. 

Public Award: Ocean Youth Sailing (Steckborn/TG) Der Thurgauer gemeinnützige Verein wurde 2014 von den Senioren des Clubs Jugendsegeln Steckborn gegründet. Eines der Hauptprojekte dieses Vereins ist der Bau eines 13,6 Meter langen Katamarans, der für das Hochseesegeln bestimmt ist und eine Weltumseglung machen soll. Die Segelfreunde zeigten sich so beeindruckt von dieser Vision und dem enormen Engagement dieser Jugendlichen, dass das Projekt die grösste Stimmenzahl  bei der erstmalig organisierten  Online-Abstimmung erhielt. Sie gewinnen den wohlverdienten Public Award.