In einem von weiter sinkenden Zinssätzen geprägten Umfeld beliefen sich die Einnahmen der Gruppe im ersten Halbjahr 2026 auf CHF 135,4 Millionen. Sie setzten sich hauptsächlich aus Provisionserträgen von CHF 101 Millionen, Erträgen aus dem Handelsgeschäft von CHF 13,5 Millionen und einem Nettozinsertrag von CHF 13,6 Millionen zusammen. Zum Vergleich: Im ersten Halbjahr 2025 beliefen sich diese Einnahmen auf CHF 143,5 Millionen. Diese Entwicklung wurde durch die Auswirkungen der in den vergangenen Jahren umgesetzten Effizienzmassnahmen sowie durch ein diszipliniertes Management der Betriebsaufwendungen ausgeglichen. Diese sanken von CHF 125,7 Millionen im ersten Halbjahr 2025 auf CHF 111,8 Millionen. Hinzu kommt ein ausserordentlicher Effekt von CHF 11,5 Millionen im Zusammenhang mit der Bereinigung eines Altdossiers.
Vor diesem Hintergrund blieb der konsolidierte Reingewinn mit CHF 12,3 Millionen gegenüber CHF 12,1 Millionen in der Vorjahresperiode stabil. Dies bestätigt die Fähigkeit der Gruppe, ihre Ertragskraft aufrechtzuerhalten und gleichzeitig ihre Wachstumsstrategie in den Geschäftsbereichen Wealth Management und Asset Management weiter umzusetzen.
Im Laufe des ersten Halbjahres erreichte Mirabaud mehrere wichtige Meilensteine bei der Umsetzung dieser Strategie. Die Gruppe konzentrierte ihre Ressourcen weiterhin auf ihre prioritären Märkte Schweiz, Europa, Naher Osten und Lateinamerika. Insbesondere schloss sie die Zusammenführung ihrer europäischen Booking-Center-Aktivitäten in Luxemburg ab und steigerte damit die Effizienz ihres Geschäftsmodells. Mit der Eröffnung eines Standorts in Lausanne stärkte sie zudem ihre Präsenz in ihrem angestammten Heimmarkt. Parallel dazu investiert Mirabaud weiterhin in die Modernisierung ihrer technologischen Infrastruktur, um ihre Leistungsfähigkeit und operative Effizienz zu steigern und ihren Kunden eine noch leistungsfähigere Betreuung zu bieten.
Diese Dynamik ging mit einem Anstieg der verwalteten Vermögen um 8 % einher, die per 30. Juni 2026 CHF 32,4 Milliarden erreichten, gegenüber CHF 30,0 Milliarden per 30. Juni 2025. Dieses Wachstum ist sowohl auf die Entwicklung an den Finanzmärkten als auch auf die Geschäftstätigkeit der Gruppe zurückzuführen.
Per 30. Juni 2026 blieb die konsolidierte Bilanzsumme mit CHF 2,2 Milliarden stabil. Die Gruppe wies zudem eine CET 1-Quote von über 20 % sowie eine kurzfristige Liquiditätsquote (LCR) von 195 % aus. Diese Werte liegen deutlich über den regulatorischen Anforderungen und zeugen von der Qualität der Bilanz von Mirabaud, ihrem umsichtigen Risikomanagement und ihrer Fähigkeit, ihre Kunden langfristig zu begleiten.
Lionel Aeschlimann, Senior Managing Partner der Mirabaud-Gruppe, erklärt: „In einem weiterhin anspruchsvollen Umfeld setzen wir unsere Strategie konsequent um. Das Wachstum unserer verwalteten Vermögen, der Ausbau unserer Präsenz in der Schweiz durch die Eröffnung unseres Standorts in Lausanne, die Optimierung unseres Geschäftsmodells in Europa sowie die Investitionen in unsere technologische Infrastruktur verdeutlichen diese Dynamik. Dank unserer soliden Bilanz und unserer langfristigen Ausrichtung blicken wir zuversichtlich auf die zweite Jahreshälfte und stehen unseren Kunden weiterhin uneingeschränkt zur Seite.“
