Zum 31. Dezember 2025 beliefen sich die Erträge der Gruppe auf CHF 254,7 Millionen (CHF 282,2 Millionen im Jahr 2024), wobei die Provisionserträge CHF 183,2 Millionen (CHF 199,3 Millionen im Jahr 2024) und die Erträge aus dem Handelsgeschäft CHF 29,0 Millionen (CHF 23,2 Millionen im Jahr 2024) betrugen. Der Umsatzrückgang ist auf die Einstellung des Brokerage-Geschäfts der Gruppe – Mirabaud Securities – sowie auf den Rückgang der Zinsmarge auf CHF 28,9 Millionen (CHF 47,4 Millionen im Jahr 2024) zurückzuführen, die ihrerseits stark von den sinkenden Zinssätzen beeinflusst wurde. Der Betriebsaufwand der Gruppe sank seinerseits auf CHF 218,4 Millionen (CHF 248,0 Millionen im Jahr 2024), was auf die Schliessung von Mirabaud Securities und die zur Kostensenkung umgesetzten Effizienzmassnahmen zurückzuführen ist. Die Mirabaud-Gruppe verzeichnet somit für das Jahr 2025 einen um 10 % gestiegenen konsolidierten Reingewinn von CHF 22,6 Millionen (CHF 20,5 Millionen im Jahr 2024).
Vor dem Hintergrund erhöhter Volatilität und ungünstiger Wechselkurseffekte beliefen sich die verwalteten Vermögen der Gruppe Ende Dezember 2025 auf insgesamt CHF 31,7 Milliarden (CHF 32,3 Milliarden im Jahr 2024), wobei erwartete Abflüssen aus nicht strategischen Vermögenswerten zu verzeichnen waren. Die Anlagestrategie der Gruppe, gestützt durch die Stringenz ihres Verwaltungsprozesses, ermöglichte es den Portfolios, von der günstigen Marktentwicklung zu profitieren. Diese Performance geht mit einer anhaltenden Geschäftsdynamik einher, die sich in Europa in einem positiven Nettozufluss bei Privatkunden und unabhängigen Vermögensverwaltern sowie in institutionellen Zeichnungen zeigt, die von der Qualität der aktiven Strategien von Mirabaud Asset Management getragen werden, darunter die Strategie für europäische Small- und Mid-Caps.
Mit einer konsolidierten Bilanzsumme von insgesamt CHF 2,2 Milliarden (CHF 1,9 Milliarden zum 31.12.2024) stützt sich Mirabaud auf eine solide und ausgewogene Finanzstruktur, die im Wesentlichen aus Kundeneinlagen auf der Passivseite besteht. Zum 31. Dezember 2025 wies die Gruppe zudem eine auf 22,8 % gestärkte Common Equity Tier 1-Quote (CET1) und eine kurzfristige Liquiditätsquote (LCR) von 218 % aus. Diese Werte, die deutlich über den Mindestanforderungen der FINMA und den Basel-III-Vereinbarungen liegen, spiegeln die finanzielle Solidität der Mirabaud-Gruppe wider, deren Geschäftsmodell auf Risikokontrolle und langfristigen Investitionen basiert.
Lionel Aeschlimann, Senior Managing Partner der Mirabaud-Gruppe, erklärt: „In einem anspruchsvollen Marktumfeld hat die Mirabaud-Gruppe ihre Transformation im Jahr 2025 fortgesetzt, indem sie ihre Unternehmensführung gestärkt und ihre Technologieinitiativen vorangetrieben hat, während sie sich gleichzeitig auf ihre vorrangigen Geschäftsbereiche und Märkte – die Schweiz, Europa, den Nahen Osten und Lateinamerika – konzentriert hat. Getreu unserer Mission, unseren privaten und institutionellen Kunden exzellenten Service zu bieten, ermöglicht uns diese Dynamik, eine neue Phase nachhaltigen Wachstums in einem strengen Rahmen einzuleiten, gestützt auf die Disziplin unseres Anlageansatzes und die Einhaltung unserer Werte.“
