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JAHRESERGEBNISSE 2019: ZUNAHME DER VERMÖGENSWERTE

Genf, 5. Mai 2020 – Mirabaud verzeichnet für 2019 einen Anstieg der verwalteten Vermögen und das Ergebnis entspricht den Erwartungen. Im Jubiläumsjahr, in dem die Gruppe ihr 200-jähriges Bestehen feierte, hat Mirabaud ihre internationale Präsenz mit drei neuen Standorten ausgebaut: Abu Dhabi, Montevideo und São Paulo.

Zum 31. Dezember 2019 belaufen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 34.7 Mrd. (+7% gegenüber dem 31. Dezember 2018), wovon CHF 7.2 Mrd. auf den Bereich Asset Management entfallen.

Der Abschluss der Gruppe für das Geschäftsjahr 2019 weist einen konsolidierten Nettogewinn von
CHF 50.8 Mio. aus. «Wir sind mit diesem Ergebnis sehr zufrieden und es entspricht unseren Zielsetzungen», freut sich Yves Mirabaud, geschäftsführender Senior-Gesellschafter. «2019 war ein denkwürdiges Jahr für Mirabaud, das von den Feierlichkeiten im Zusammenhang mit unserem
200-jährigen Bestehen geprägt war. Wir haben mit unseren Kunden und Mitarbeitenden gefeiert; und in Genf sogar mit der ganzen Bevölkerung - wir haben freien Eintritt in das MAMCO für alle gewährt und der Stadt ein Kunstwerk des Künstlers Not Vital geschenkt.»

Der Umsatz beträgt CHF 324.4 Mio. (CHF 342.3 Mio. im Jahr 2018) und setzt sich aus Kommissionen von CHF 240.7 Mio., Erträgen aus dem Handelsgeschäft von CHF 44.2 Mio. und einer Zinsmarge von
CHF 27.9 Mio. zusammen. Der Geschäftsaufwand vor Abschreibungen und Steuern beläuft sich auf CHF 258.9 Mio. (gegenüber CHF 263.9 Mio. im Jahr 2018).

«Im Jahr 2019 haben wir weiter investiert, um unseren internationalen Kunden näher zu kommen und ihnen Dienstleistungen der Extraklasse zu bieten», betont Nicolas Mirabaud, geschäftsführender Gesellschafter und Leiter des Bereichs Wealth Management. «In diesem Sinne haben wir neue Niederlassungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Uruguay und Brasilien eröffnet.»

Die konsolidierte Bilanzsumme beläuft sich auf CHF 4'159 Mio. Sie setzt sich im Wesentlichen aus Kundeneinlagen auf der Passivseite zusammen. Der Grossteil der Vermögenswerte ist bei der Schweizerischen Nationalbank hinterlegt oder in kurzfristige Staatsanleihen mit den besten Ratings investiert, die Liquidität und Sicherheit garantieren. Die Kernkapitalquote der Kategorie 1 der Gruppe beträgt 20.6%. Diese Quote liegt weit über den Anforderungen von Basel III und spiegelt die Rentabilität und Finanzkraft von Mirabaud wider, deren Geschäftsmodell auf Risikokontrolle und langfristigen Anlagen basiert.

Was die Unternehmensführung angeht, wurde Camille Vial, geschäftsführende Gesellschafterin, im Juli 2019 zur Präsidentin des Exekutivausschusses der Bank Mirabaud & Cie SA ernannt. Zusammen mit Nicolas Mirabaud steht sie für den Generationswechsel in der Bank: «Meine vorrangigen Ziele sind diejenigen, die Mirabaud seit jeher verfolgt: unsere Kunden zu begleiten und ihnen massgeschneiderte Dienstleistungen mit innovativen, ethischen und leistungsfähigen Lösungen zu bieten, die auf einer starken Überzeugung und hoher Verantwortung beruhen.»

Im Jahr 2019 legte Mirabaud Asset Management neue Fonds auf, insbesondere im Bereich der Schwellenländeranleihen sowie im Bereich Private Equity, mit Schwerpunkt auf Innovation und Lifestyle im Luxusgütersektor. «Unser Boutique-Ansatz ermöglicht es uns, erfolgreich leistungsfähige Anlagelösungen anzubieten, die sich positiv auf die Realwirtschaft auswirken und gleichzeitig die ESG-Kriterien erfüllen», betont Lionel Aeschlimann, geschäftsführender Gesellschafter und CEO von Mirabaud Asset Management. «Im Jahr 2019 erhielten wir die höchste Bewertung (A+) in Bezug auf die PRI (Principles for responsible investment; Prinzipien für verantwortliches Investieren) der Vereinten Nationen, die wir 2011 unterzeichnet haben.»