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Jahresergebnisse 2020

Genf, 31. März 2021 – Mirabaud kann per Ende 2020 einen Anstieg der verwalteten Vermögen und einen positiven Nettokapitalzufluss verzeichnen. Zudem baute die Gruppe während des Jahres 2020 ihre Aktivitäten durch die Einführung von Mirabaud Advisors – spezialisiert auf Fusionen und Übernahmen – in Frankreich und in der Schweiz aus. Mirabaud verstärkte zudem das ESG-Engagement in all ihren Geschäftsbereichen und wurde entsprechend in allen Kategorien mit dem besten Rating (A+) bezüglich der PRI (Principles for Responsible Investment) der Vereinten Nationen ausgezeichnet.

Die verwalteten Vermögen der Mirabaud Gruppe belaufen sich per 31. Dezember 2020 auf CHF 34,9 Mrd., wovon CHF 7,6 Mrd. vom Asset Management verwaltet wurden. Der Nettokapitalzufluss erreichte über das Jahr CHF 810 Mio.

Der Abschluss der Gruppe für das Geschäftsjahr 2020 weist einen konsolidierten Reingewinn von CHF 35,9 Mio. im Vergleich zu CHF 50,8 Mio. in 2019 aus. Das Betriebsergebnis ohne ausserordentliche Erträge beläuft sich auf CHF 42,0 Mio., gegenüber CHF 45,1 Mio. im Jahr 2019.

„Nach zwei ausserordentlichen Geschäftsjahren, in denen wir von aussergewöhnlichen Erträgen profitierten konnten, stehen diese Ergebnisse im Einklang mit unserer Strategie und unserem Geschäftsmodell basierend auf ausgezeichneten Dienstleistungen. Was den Mirabaud-Brand angeht, freuen wir uns, dass wir jüngst zum besten Arbeitgeber im Bankensektor in der Schweiz gewählt wurden“, betont Yves Mirabaud, geschäftsführender Senior-Gesellschafter.

Der Umsatz beträgt CHF 298,6 Mio. (CHF 324,4 Mio. im Jahr 2019) und setzt sich aus Kommissionen von CHF 239,6 Mio., Erträgen aus dem Handelsgeschäft von CHF 36,3 Mio. und einer Zinsmarge von CHF 17,5 Mio. zusammen. Der Geschäftsaufwand, vor Abschreibungen und Steuern, beläuft sich auf CHF 246,6 Mio. (gegenüber CHF 258,9 Mio. in 2019).

Die konsolidierte Bilanzsumme beläuft sich auf CHF 4’491,3 Mio. Sie setzt sich im Wesentlichen aus Kundeneinlagen auf der Passivseite zusammen. Was die Aktiven angeht, sind diese grösstenteils bei der Schweizerischen Nationalbank hinterlegt – wobei deren Negativzinsen das Betriebsergebnis der Gruppe belasten – oder in kurzfristige Staatsanleihen mit den besten Ratings investiert, die Liquidität und Sicherheit garantieren. Die Tier-1-Quote der Gruppe beträgt 20,6 %. Sie liegt weit über den Anforderungen von Basel III und steht für die Rentabilität und Finanzkraft von Mirabaud, deren Geschäftsmodell auf Risikokontrolle und langfristigen Anlagen basiert.

„Die bedeutenden Investitionen, die wir während der letzten beiden Jahre getätigt haben, namentlich die Gründung neuer Wealth-Management-Tochtergesellschaften in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Brasilien und in Uruguay sowie die Einstellung talentierter Teams, sind sehr vielversprechend. Die herausragenden Dienstleistungen, die wir unseren Kunden über einen Family Office-Ansatz anbieten, stossen auf grosses Interesse“, freut sich Yves Mirabaud.

Camille Vial, geschäftsführende Gesellschafterin und Präsidentin des Exekutivausschusses der Mirabaud & Cie SA, unterstreicht, dass „2020 für Mirabaud ein entscheidendes Jahr war, in dem die ESG-Prinzipien auf allen Ebenen der Gruppe verstärkt wurden. Im Bereich Securities haben wir unsere Expertise zum Thema erneuerbare Energien ausgebaut und auch unsere Asset-Management-Fonds entsprechen nun alle den Kriterien für nachhaltiges Investieren. Zudem haben wir im Bereich Wealth Management in unserer Eigenschaft als engagierter und verantwortungsbewusster Marktteilnehmer die Palette der ESG-Empfehlungen für unsere Kundschaft ausgebaut.“

Im Jahr 2020 konnte Mirabaud Asset Management die ersten bedeutenden Anlagen für den Private-Equity-Impact-Fonds mit Schwerpunkt auf der Region Grand Paris und deren Energiewende tätigen, sowie das erste Closing für einen Fonds mit Schwerpunkt Impact, Innovation und Lifestyle bekanntgeben. „Die Vielfalt und Komplementarität unserer Investmentfonds, die auf starken Überzeugungen beruhen, ermöglichen es uns, leistungsstarke Anlagelösungen anzubieten, die sich positiv auf die Realwirtschaft auswirken und gleichzeitig ESG-Kriterien berücksichtigen“, fasst Camille Vial zusammen.