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Show und Spannung auf dem Genfersee

Laut MeteoSchweiz werden wechselnde Winde die 78. Ausgabe der Regatta Bol d'Or Mirabaud beleben, die am kommenden Samstag um 10.00 Uhr im Genfer Hafen startet. 520 Segelteams aus 8 Nationen werden um den Sieg in diesem legendären Rennen kämpfen, das sich laufend verjüngt und erneuert.

Genf, 9. Juni 2016 – Dieses Wochenende findet das grosse jährliche Segelfest statt! Hunderte von Booten aller Grössen und Klassen haben ihre Teilnahme am Bol d'Or Mirabaud bestätigt, der einmal mehr spannend werden dürfte. Die 78. Ausgabe des Bol d'Or Mirabaud ist dynamischer, moderner und offener – genau wie die neue Website. Dank deren «responsive Format» haben die Internetnutzer die Möglichkeit, die dreitägige Binnenregatta LIVE zu verfolgen.

Ebenfalls zum Erfolg dieser 78. Ausgabe beitragen werden die Neugestaltung der Société Nautique de Genève, der einfachere Zugang für die Öffentlichkeit, der erhöhte Komfort für die Teilnehmer und das Engagement von hundert ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

Äusserst offene Regatta und zahlreiche Preise

«Zwischen Samstag und Sonntag wird ein Tief Europa und unsere Region überqueren. Vor dem Tief könnte kräftiger Südwestwind aufkommen, danach ist auch Nordwestwind (Joran) möglich. Aufgrund des Tiefs ist mit starker Bewölkung und einzelnen Regengüssen zu rechnen, die mit Winden wechselnder Stärke und Richtung einhergehen dürften. Vereinzelt sind Gewitter möglich. Abzuwarten bleibt, wie kräftig die Tiefdruckstörung ausfällt und vor allem auch ihr genauer zeitlicher Ablauf, der die Windverhältnisse für den Bol d'Or 2016 bestimmen wird», erklärt Lionel Fontannaz von MeteoSchweiz.

Glaubt man der Statistik – elf Siege bei zwölf Teilnahmen –, so wird einer der zehn Katamarane vom Typ Décision 35 (D35) als Erster die Ziellinie überqueren. Die bekanntesten D35-Teams sind zurzeit Ladycat powered by Spindrift racing (X. Revil), der letzte Sieger der Regatta Genf–Rolle–Genf, der Titelverteidiger Team Tilt (S. Schneiter) sowie Alinghi (E. Bertarelli). Nur ein anderes Segelboot könnte diese Vorherrschaft brechen: der Ventilo M1 Safram (ex Zenith Fresh … ! damals von Jean-Philippe Bucher und Christophe Peclard gesteuert), welcher 2013 den Sieg holte. Die M2-Katamarane warten weiter auf ihre Chance, die sie vor allem bei schwachem Wind haben.

Um den Bol de Vermeil, den Preis für das schnellste Einrumpfboot, kämpfen einheimische Teams auf Psaros 33 und 44, Luthi F10 und anderen sowie Taillevent und die ungarische Libera Raffica, die sich nach ihren Siegen 2012 und 2013 als Einzige den Bol der Vermeil endgültig sichern kann. Denn diesen Pokal dürfen die Gewinner, wie auch den Bol d'Or, erst nach drei Siegen in fünf Jahren endgültig behalten.

Ein dritter Pokal, die Trophée SRS ACVL, für das Einrumpfboot mit der kürzesten berechneten Segelzeit, ist ein Wanderpokal mit der Besonderheit, dass der Sieger bis zur Ankunft des letzten Teilnehmers nicht feststeht.

Neben diesen drei prestigeträchtigen Preisen gibt es Auszeichnungen für die Sieger der Klassen SRS, der Kategorien C1, Surprise (über 100 gemeldete Boote) und Grand Surprise sowie die Sonderpreise, nämlich den Preis der Segelschulen und die Trophée Interclubs.

Antonio Palma, geschäftsführender Gesellschafter von Mirabaud, betont: «Der Bol d'Or Mirabaud ist das grosse Segelfest auf dem Genfersee für alle Teilnehmer, nicht nur die speziell beachteten und spektakulärsten Kategorien. Die technischen Entwicklungen und Duelle um die Spitzenplätze faszinieren uns. Wir sind aber auch sehr stolz darauf, den Nachwuchs und die Segelschulen sowie die Skipper von Booten jeder Grösse auszuzeichnen. Auf allen Ebenen erleben wir tolle Duelle.»   

Bol d’Or Mirabaud – dynamischer, moderner und offener

Unter die Rubrik der eindrucksvollsten Neuheiten und Teilnehmer fallen die kleinen Sportkatamarane vom Typ C1, die erstmals antreten. Sie werden von zwei Crewmitgliedern gesteuert, die aufgrund ihrer seemännischen Erfahrung ausgewählt wurden. Ausserdem werden fünf französische Trimarane vom Typ Diam 24 erwartet, von denen einer von Bernard Stamm gesteuert wird. Der ungarische Katamaran Fifty-Fifty nimmt ausser Konkurrenz teil, da er wegen seiner Überlänge (50 Fuss) nicht offiziell gewertet werden darf. Als besonderer Gast des Bol d’Or Mirabaud wird er den Anlass mit seinen zwei Masten (einem auf jedem Rumpf) dennoch bereichern. Auch Fred Meyer wurde eingeladen, mit seinem 1926 entwickelten 10M-JI-Einrümpfer Rita IV vom Typ Plan Fife ausser Konkurrenz mitzusegeln.

Die Internationalisierung des Bol d'Or Mirabaud setzt sich mit der Teilnahme von Seglern fort, die auch auf anderen grossen, klassischen europäischen Regatten vertreten sind, wie der Kékszalag (Ungarn), der Centomiglia – Lago di Garda (Italien), der Barcolana (Italien) und der Tour de Belle-Île (Frankreich).

Die Öffentlichkeit wird am Samstag ab 7.30 Uhr bei der Société Nautique de Genève erwartet. Ab 9.00 Uhr können die Zuschauerinnen und Zuschauer auf den Uferstrassen von Cologny, der Pré Byron oder den anderen offenen Aussichtspunkten auf den Genfer Hafen die Ausfahrt der Boote verfolgen. Um Punkt 10.00 Uhr geben die Feuerwerker der Vieux Grenadieurs auf Befehl des Bürgermeisters von Genf, Guillaume Barazzone, den Startschuss. Die im vergangenen Winter vollständig renovierte Société Nautique ist das gesamte Wochenende für Besucher geöffnet. Zum ersten Mal kann die Öffentlichkeit über den nördlichen Pier des Clubs den angrenzenden Bereich «Les Voiles» betreten. Ein für die Zuschauer reservierter Bereich ist am Samstag ab 15.00 Uhr zugänglich. In diesem Bereich, der die ganze Nacht hindurch geöffnet ist, werden die eingelaufenen Regattateilnehmer empfangen.

Damit die Öffentlichkeit das Rennen optimal verfolgen kann, schaltet der Bol d'Or Mirabaud seine neue Website am Regattawochenende in den LIVE-Modus: www.boldormirabaud.ch.

Verfolgen Sie das Rennen LIVE

Alle Segelboote werden wieder mit Peilsendern bestückt, damit jedermann das Rennen direkt miterleben und seine Lieblingsboote verfolgen kann. Sie können Ihre Favoriten auf der Karte der folgenden Website verfolgen: http://www.tractrac.com/web/event-page/event_20160608_BoldOrMira/762/

Die sozialen Netzwerke Twitter (@BoldOrMirabaud), Facebook (Bol d'Or Mirabaud) und Instagram (@Instabom) sowie das Videoportal Youtube (VideosBoldOrMirabaud) werden ständig aktualisiert. Alle diese Netzwerke benutzen den Hashtag «#BOM16».