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Die Top 10 Sehenswürdigkeiten in Montreal, die Sie nicht verpassen sollten

Die Stadt vereint eine Vielzahl an Gemeinschaften und verfügt dadurch über ein äusserst variantenreiches kulturelles, kulinarisches und kunsthandwerkliches Angebot. Entdecken Sie anlässlich Ihres Besuchs in der zweitgrössten kanadischen Stadt deren Top 10 Sehenswürdigkeiten.

Parc du Mont-Royal

Der Mont Royal ist die höchste Erhebung in Montreal und liegt inmitten einer der bedeutendsten Parklandschaften der Stadt. Hier treffen sich seit jeher Menschen aus nah und fern. Der Park basiert auf Plänen, die 1876 von Frederick Law Olmstead erstellt wurden, einem berühmten Landschaftsarchitekten, der auch den New Yorker Central Park gestaltet hat. Durch Anlage des Parc du Mont-Royal sollte die Naturlandschaft vor jeder Art von Bebauung geschützt werden. Der Park erstreckt sich über eine Fläche von 343 Hektar und ist ein wahres Pflanzenparadies, das Hunderten von Pflanzen- und Tierarten einen Lebensraum bietet. Da die Anlage zudem ein umfassendes Netz von Gehwegen und Treppen aufweist, verfügt sie über zahllose Aussichtspunkte mit einmaligem Blick auf Stadt und Umland.

Basilique Notre-Dame in Vieux-Montréal

Die zwischen 1824 und 1829 erbaute Basilique Notre-Dame ist das bedeutendste Monument in Vieux-Montréal, der Altstadt von Montreal, und bildet das Kernstück des religiösen Lebens der traditionell katholisch geprägten Stadt. Der Sakralbau wurde nach Plänen des irischen Architekten James O’Donnell errichtet. In den 1870er Jahren wurde der Innenraum der Basilika umfassend umgestaltet.

Durch ihre imposanten Ausmasse, ihre neugotische Architektur und die Pracht ihrer reich geschmückten Fassade verkörpert die Basilique Notre-Dame ideal das romantische Schönheitsideal. Der Innenraum ist ganz im mittelalterlichen Stil gehalten und mit fein ausgearbeiteten Schnitzereien aus Nussbaum, leuchtenden Kirchenfenstern und einem ganz in Blau gehaltenen Deckengewölbe ausgestattet, auf dem Sterne aus 24-karätigem Gold funkeln. Abgerundet wird das Ganze von einer Kirchenorgel aus der Hand des berühmten Orgelbauers Casavant – eine der grössten ihrer Art in ganz Nordamerika.

Bis heute spielt dieses imposante Bauwerk eine tragende Rolle im religiösen Leben der Stadt.

Musée d’Art contemporain und Musée des beaux-arts

Das Musée d’Art contemporain de Montréal (MACM), liegt inmitten des Quartier des spectacles in Downtown Montreal und beherbergt zeitgenössische Kunst. Es wurde 1964 von der Regierung der Provinz Quebec mit dem Ziel gegründet, die moderne Kunst der frankophonen Szene zu bewahren und zu fördern. Das Museum zeigt eine ständige Sammlung, die aus über 7 000 Werken besteht, und veranstaltet zudem regelmässige Ausstellungen von Künstlern aus Quebec, Kanada und dem Rest der Welt. Eingefasst in einen modernen architektonischen Rahmen, können die Besucher hier Gemälde, Skulpturen, Toninstallationen, digitale Kunst und vieles mehr bewundern. Am 24. März 2016 wurde das MACM mit dem Grand Prix du Conseil des Arts de Montréal ausgezeichnet, um die Qualität der hier gezeigten Ausstellungen und der innovativen Präsentationstechniken des Hauses zu würdigen.

Das im Jahr 1860 zur Förderung der kanadischen Kunst gegründete Musée des beaux-arts de Montréal (MBAM) widmet sich den schönen Künsten und ist mit einer Million Besucher pro Jahr das meistbesuchte Museum in ganz Kanada. Der bisher aus vier Gebäuden bestehende Komplex, zu denen sich im November 2016 ein fünftes gesellen wird, präsentiert sich in idealer Lage, im Herzen der pulsierenden Stadt. Die enzyklopädische Sammlung des Hauses besteht aus über 41 000 Exponaten, die den Zeitraum von der Antike bis zur Gegenwart umspannen. Die hier gezeigten temporären Ausstellungen gehören zum Besten, was die verschiedenen Kunstdisziplinen zu bieten haben.

Parc Olympique

Der Parc Olympique de Montréal wurde anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1976 in Montreal erbaut – und gehört heute zu den Wahrzeichen der Stadt. Zum Olympiapark gehören der Turm des Olympiastadions (Tour de Montréal), das Olympiastadion, das Sportzentrum und schliesslich die Esplanade Financière Sun Life, einem weiträumigen Gelände, auf dem Sport- und Kulturevents aller Art unter freiem Himmel stattfinden. Zur Spitze des Turms gelangt man mit den verglasten Doppeldeckergondeln der turmeigenen Seilbahn. Oben angekommen, wird man mit einem traumhaften Blick auf die Stadt belohnt. Mit einer Höhe von 165 Metern und einer Neigung von 45 Grad ist der Turm übrigens der höchste geneigte Turmbau der Welt.

Im Stadion und auf der Esplanade werden das ganze Jahr über Veranstaltungen wie Theateraufführungen, Ausstellungen, Sportereignisse und vieles mehr durchgeführt. Im Jahr 2016 feiert der Parc olympique mit einer grossen Sonderausstellung sein 40-jähriges Bestehen.

Quartier du Plateau

Das Quartier du Plateau liegt östlich des Mont Royal. Bei diesem wahrhaft bunt gemischten, überwiegend frankophonen Viertel handelt es sich nicht nur um den am dichtesten besiedelten – sondern auch um den für Montreal typischsten Teil der Stadt. Das Quartier ist geprägt von gusseisernen Treppen, zahllosen Geschäften, Restaurants, Cafés und Terrassen, die zu einer einzigartigen Atmosphäre beitragen, in der die Bewohner gerne leben und arbeiten. Die unmittelbare Nähe zur Grünoase des Parc Lafontaine sowie zur Universität machen den Stadtteil noch attraktiver.

Oratoire Saint-Joseph

Das 1904 eingeweihte und 1967 fertiggestellte Oratoire Saint-Joseph du Mont-Royal (St.-Josephs-Oratorium), ist der grösste Sakralbau in ganz Kanada und das drittgrösste Oratorium (d. h. eine Kapelle im Sinne von Gebetshaus) auf der Welt. Diese der Verehrung Gottes, dem Glauben und der Geschichte gewidmete Stätte ist ausserdem der bedeutendste Wallfahrtsort des heiligen Joseph, der jedes Jahr fast zwei Millionen Besucher anzieht.

Mit seiner imposanten Silhouette ist das an der Nordostflanke des Mont Royal gelegene Oratoire Saint-Joseph ein prägnanter Teil der Skyline von Montreal. Auch in Zahlen ausgedrückt sind seine Dimensionen beeindruckend: 105 m in der Länge, 97 cm in der Höhe an die Spitze des Kreuzes, 37 m breit für das Schiff und 65 m für die Querschiffe.

In den Gärten des Sakralbaus befindet sich zudem ein Kreuzweg, auf dem anhand von Skulpturen in naturgetreuem Massstab die Leiden Christi nacherzählt werden: ein Werk, an dem der aus Quebec stammende Bildhauer Louis Parent zehn Jahre lang gearbeitet hat.

Rue Sainte-Catherine mit ihren Geschäften und Boutiquen

Die Rue Sainte-Catherine ist heute die bedeutendste Einkaufsmeile von Montreal und erstreckt sich von West nach Ost über eine Länge von 11,2 km. Die ersten Abschnitte dieser Strasse gehen auf das Jahr 1758 zurück. Die Strasse trug lange den Namen Rue Sainte-Geneviève, wurde aber zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Rue Sainte-Catherine umbenannt. Heute tummeln sich hier etwa 1 200 Geschäfte, Boutiquen, Kaufhäuser und Einkaufsgalerien. Kein Wunder also, dass sich hier ganz Montreal trifft, und dies nicht nur tagsüber, sondern auch nachts.

Marché Jean-Talon

Der Marché Jean-Talon ist der grösste Markt unter freiem Himmel in ganz Nordamerika und gleichzeitig der älteste Marktflecken der Stadt. Im Jahr 1933 eröffnet, trägt er den Namen des ersten Intendanten (d. h. Verwalter) von Neufrankreich. Im Herzen von «La Petite Italie» gelegen, Montreals Italienerviertel, zieht der Platz jährlich 2,5 Millionen Besucher in seinen Bann. Bauern und Handwerker bieten hier frische Produkte, Pflanzen und duftende Kräuter und vieles mehr an – sowohl im Sommer als auch im Winter.

Parc Jean-Drapeau

Der Parc Jean-Drapeau setzt sich aus den Inseln Île Sainte-Hélène und Île Notre-Dame zusammen und erhebt sich in der Mitte des Sankt-Lorenz-Stroms. Anlässlich der Weltausstellung von 1967, in deren Rahmen sich 60 Länder vorstellten, wurde die bereits bestehende Île Saint-Hélène vergrössert und die Île Notre-Dame künstlich angelegt. Nach dem Ende des Grossereignisses und nachdem die meisten Installationen wieder abgebaut waren, wurde der Standort neu gestaltet und  in Parc Jean-Drapeau umbenannt – zu Ehren des Bürgermeisters, der die Weltausstellung in die kanadische Millionenmetropole gebracht hatte. Von den damals vorübergehend errichteten Bauwerken hat sich bis heute die berühmte Biosphère erhalten, der einstige Länderpavillon der Vereinigten Staaten, der mittlerweile zum Museum umfunktioniert wurde.

Die von der geodätischen Kuppel überragte Grünfläche ist heute Veranstaltungsort für zahlreiche Anlässe aus den Bereichen Kultur, Sport und Musik. Zur Anlage gehören eine «Wasserwelt» (Complexe aquatique), ein künstlicher Strand, ein olympisches Becken, verschiedene Gärten, ein Casino, der Circuit Gilles-Villeneuve – Austragungsort des kanadischen Formel-1-Grand-Prix – sowie der Vergnügungspark La Ronde.

Festivals

Montreal ist in Sachen Festivals eine Klasse für sich, denn über das ganze Jahr verteilt finden hier über 100 Veranstaltungen aller Art statt, die von Musik und Theater über Gastronomie bis zur Mode und weit darüber hinaus reichen.

Am bekanntesten unter allen Veranstaltungen ist wohl das Festival International de Jazz de Montréal, das im Guinness-Buch der Rekorde gar als bedeutendstes Jazzfestival des Planeten aufgeführt wird und das jedes Jahr zehn Tage lang 3 000 Künstler aus über 30 Nationen anzieht, die mit 1 000 Konzerten über 2 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer erreichen. 

Unsere Niederlassung in Montreal

1985 wurde in Montreal die erste Niederlassung von Mirabaud im Ausland eröffnet. Diese Gesellschaft bietet privaten und institutionellen Kunden Vermögensverwaltungs- und massgeschneiderte Finanzdienstleistungen.

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