DIE THEMEN WASSER UND KUNST HABEN FÜR DIE MIRABAUD-GRUPPE SCHON IMMER EINE BEDEUTENDE ROLLE GESPIELT. WÄHREND BEIDE EINEN KOMMUNIKATIONSKANAL DARSTELLEN, IN DEM SICH DAS NATÜRLICHE UND KULTURELLE ERBE DER MENSCHHEIT WIDERSPIEGELT – KOMMT IN BEIDEN THEMEN AUCH MIRABAUDS ENGAGEMENT ALS VERANTWORTUNGSVOLLES UNTERNEHMEN ZUM AUSDRUCK. DIE UNTERSTÜTZUNG DER AUSSTELLUNG AQUA IST DAHER FÜR MIRABAUD NUR NATÜRLICH, BIETET SICH HIER DOCH DIE GELEGENHEIT, DAS THEMA WASSER VON ALLEN SEITEN ZU BELEUCHTEN, UND DIES MIT DEN MITTELN DER ZEITGENÖSSISCHEN KUNST.

VORPREMIERE IN GENF

Als Teil ihrer Mission, die Menschen für die wesentlichen Themen unserer Zeit zu sensibilisieren, präsentiert die Nichtregierungsorganisation ART for The World in Genf die Wanderausstellung AQUA, und dies passenderweise am diesjährigen Weltwassertag, am 22. März 2017. Im Rahmen der Ausstellung werden die Werke von 32 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern ausgestellt (auf der Île Rousseau, bis am 31. Mai, und im Château de Penthes, bis am 2. Juli), die alle ein und dasselbe Ziel verfolgen: die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das Thema Wasser zu lenken. Dessen Nutzung durch den Menschen, seine weltumspannende Bedeutung, die Verantwortung, die im Umgang mit der Ressource gefordert ist, und die Möglichkeiten, diese in ihrem natürlichen Zustand zu bewahren muss oberstes Ziel sein. Denn es scheint klar: Die nachhaltige Nutzung dieses veritablen Lebenselixiers ist eine der grössten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.

Nach ihrem Zwischenhalt in der Schweiz wird die Wanderausstellung ab November 2017 in der brasilianischen Millionenmetropole São Paulo zu sehen sein.

EIN ROHSTOFF VON GLOBALER BEDEUTUNG

Die geopolitische, wirtschaftliche und klimatische Bedeutung des Elements Wasser geht weit über die Grenzen eines einzigen Landes hinaus – ja, sie ist aufs Engste verbunden mit der Zukunft des gesamten (Blauen) Planeten.  Es gibt für die Mirabaud-Gruppe daher viele gute Gründe, als Partner nicht nur dieser Ausstellung, sondern zahlreicher anderer Projekte aufzutreten, die sich ebenfalls um dieses Urelement drehen, welches das Leben auf der Erde überhaupt erst möglich macht.

EINE AUSSTELLUNG MIT DER ZUKUNFT IM BLICK

Die NGO ART for The World wird von den Vereinten Nationen unterstützt und hat sich zum Ziel gesetzt, die zeitgenössische Kunst als Medium des vertieften Nachdenkens einzusetzen. Die Organisation wird derzeit von ihrer Gründerin, Adelina von Fürstenberg, geführt, einer international renommierten Ausstellungsmacherin – und zugleich frisch gebackene Preisträgerin des Schweizer Grand Prix Kunst / Prix Meret Oppenheim 2016, der vom Bundesamt für Kultur verliehen wird. Adelina von Fürstenberg wurde zudem 2015 an der 56. Biennale von Venedig mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet, für ihre Gestaltung des schönsten Nationalpavillons.

Daher überrascht es nicht, dass die Ausstellung AQUA den konventionellen Rahmen der visuellen Kunst sprengt, dass die gezeigten Werke direkt in unser aller Leben verweisen und uns auffordern, uns ernsthafte Gedanken über die Zukunft zu machen – und dadurch in einen Dialog mit der Kunst von heute zu treten, die hier in der Tat eines der wichtigsten Themen unserer Zeit umkreist.

ART for The World

ART for The World wurde 1996 als Nichtregierungsorganisation (NGO) gegründet und ist dem Department for Public Information der UNO (UNDPI) angegliedert. Ihre Mission lautet: mit den Mitteln der Kunst, des Kinos und der zeitgenössischen Kultur Themen von globaler und aktueller Relevanz aufzugreifen. Durch Ausstellungen, Auf- und Vorführungen, Anlässe und Events sowie Projekte mit zentralem Thema und wechselnden Schauplätzen soll eine Brücke gebaut werden zwischen der Kunst unserer Epoche und den (drängenden) Fragen unserer Zeit.

Seit 1998 arbeitet ART for The World auch regelmässig mit der Regionalleitung des SESC Belenzinho in São Paulo, Brasilien, zusammen. Im Jahr 2005 wurde zudem die Schwesterorganisation ART for The World Europa in Turin, Italien, ins Leben gerufen.

Website von Art for The World

Eingeladene Kunstschaffende

Omar Ba (Senegal)
Nigol Bezjian (Syrien)
Clemente Bicocchi (Italien)
Stefano Boccalini (Italien)
Alighiero Boetti (Italien)
Benji Boyadgian (Palästina)
Jonathas De Andrade (Brasilien)
Silvie Defraoui (Schweiz)
Michel Favre (Schweiz)
Noritoshi Hirakawa (Japan)
Francesco Jodice (Italien)
Ilya and Emilia Kabakov (Ukraine/USA)
Shin Il Kim (Südkorea)
Salomé Lamas (Portugal)
Alexander Kosolapov (Russland)
Marcello Maloberti (Italien)
Andrea Marescalchi (Italien)
Carlos Montani (Argentinien)
Marcelo Moscheta (Brasilien)
Stéphanie Nava (Frankreich)
Luca Pancrazzi (Italien)
Dan Perjovschi (Rumänien)
George Pusenkoff (Russland)
Shimabuku (Japan)
Eduardo Srur (Brasilien)
Barthélémy Toguo (Kamerun)
Maria Tsagkari (Griechenland)
Velu Viswanadhan (Indien)
Gal Weinstein (Israel)
Vasilis Zografos (Griechenland)